Mein Hintergrund

Meine Zweitheimat Estelí (in Nicaragua) führte mich ins Feld zwischen Hügeln, in Fabriken, wo Frauen arbeiten, in Lokale wo Männer Zigarren rauchen…

… und ich war fasziniert von einem Produkt, welches Kunst, Kultur und Handwerk so zusammenführt, dass Menschen und bis heute vor allem Männer der Teppichetagen, sich plötzlich Zeit nehmen…

Schon seit Urzeiten rauchen die Menschen. Krankheiten zu vertreiben oder die Verbindung zum Göttlichen suchen… dazu wurde die Tabakpflanze kultiviert.

Zigarren rauchen braucht Zeit und Ruhe.  Zeit und Ruhe haben wir, wenn wir uns dafür entscheiden.

Die Götter haben die Zigarre erfunden, um sich den Genuss am Geschmack des Tabaks zu schenken. (Maya-Sprichwort)

Können wir wieder in diesem Sinne rauchen?

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In Nicaragua war ich jedoch zuerst weniger mit Tabak, als vielmehr mit sozialen Problematiken beschäftigt – insbesondere das Thema Gewalt hat mich gefangen genommen. Als Kooperantin von Eirene Schweiz war ich von Dezember 2003 bis März 2008 durchgehend im Land.  Mehr davon ist auf dem etwas veralteten Blog von Xilonem einzusehen. Wer wissen möchte, womit die Arbeiterinnen und Arbeiter in Zigarrenfabriken in Estelí in ihrem Alltag konfrontiert werden, kann auch in meine Dokumente reinschauen:

activamente-contra-la-violencia-masculina

escn-informe-final

Die qualitative Forschungsarbeit über sexuelle Ausbeutung von Menschen unter 18 Jahren habe ich im Jahr 2005 erstellt. Dank eines Beitrages vom Deutschen Entwicklungsdienst konnte diese gedruckt und die 100 Exemplare verteilt werden.

Im 2006 habe ich eine qualitative Studie zum Thema Männliche Gewalt gemacht. Diese als Basis für Frauenorganisationen, um zu klären, ob und wie mit Männern gearbeitet werden soll.

Nach zweieinhalb Jahren Abwesenheit und Ausbildungsaufenthalten in Indien, kam ich 2010 nach Nicaragua zurück, um Yoga zu unterrichten und mich auf das Projekt Kala einzulassen, welches im Januar 2013 zum Abschluss fand und seither träume ich ab und zu nächtens und tagsüber von Estelí und seinen Menschen und grünen Feldern; mit einer Kala in der Hand ein besonderer Genuss!

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